No-Show-Absicherung (Online-Zahlung)
Lass Gäste pro Session vorab bezahlen. Wer bezahlt hat, kommt zuverlässiger. (Professional-Paket)
Die Idee
Bei manchen Terminen lohnt sich eine Vorkasse: Wer vorab bezahlt, kommt zuverlässiger. Du legst pro Session-Art einen Preis je Person fest und schaltest die No-Show-Absicherung ein. Dann muss der Gast beim Buchen sofort bezahlen – erst danach ist sein Platz verbindlich reserviert.
Voraussetzung: Zahlungsweg einrichten
Unter Erweiterte Einstellungen → Zahlungen beantwortest du zuerst eine Frage: Womit zahlen deine Gäste?
- PayPal – du hinterlegst Client ID und Secret aus deinem PayPal-Konto.
- Mollie – du hinterlegst einen API-Schlüssel aus deinem Mollie-Konto. Damit kommen Kreditkarte, Apple Pay, SEPA und weitere Zahlarten dazu. Beginnt dein Schlüssel mit
test_, fließt kein echtes Geld – ideal zum Ausprobieren. - Keine Online-Zahlung – deine Gäste bezahlen ausschließlich vor Ort. Gutschein-Verkauf und No-Show-Vorkasse sind damit aus. Deine Zugangsdaten bleiben gespeichert und gelten wieder, sobald du zurückschaltest.
Bei PayPal und Mollie fließt das Geld direkt an dein Studio – PaintSlots leitet nichts weiter und hält nichts ein. Die Wahl gilt zugleich für Gutscheine.
Diese eine Frage ist der ganze Schalter: Ein zusätzliches „PayPal aktiv" gibt es nicht mehr. Willst du Online-Zahlung pausieren, stellst du hier auf Keine Online-Zahlung.
Pro Session aktivieren
- Öffne eine Session-Art → Abschnitt „Preis & Bezahlung".
- Preis pro Person – z. B. 15 €. Wird mit der Personenzahl multipliziert (3 Personen = 45 €).
- Bezeichnung – z. B. „Malpauschale" (erscheint beim Gast).
- No-Show-Absicherung – Schalter an = Vorkasse Pflicht (über deinen Zahlungsweg).
Setzt du nur einen Preis ohne die Absicherung, wird der Preis lediglich angezeigt (vor Ort zahlbar) – es wird keine Online-Zahlung verlangt.
Pro Person oder pauschal?
Unter Preis & Bezahlung legst du fest, wie der Preis gerechnet wird:
- pro Person (Standard) – der Betrag wird mit der Personenzahl multipliziert.
- pauschal für die ganze Buchung – einmal fällig, egal wie viele Personen kommen. Typisch für Kindergeburtstage und private Termine.
Die Einstellung wirkt auf die Vorkasse, auf die Anzeige beim Gast („12,00 € pro Person" bzw. „120,00 € für den ganzen Termin") und auf die Lexoffice-Rechnung.
An bestehenden Sessions ändert sich nichts. Alle rechnen weiterhin pro Person, bis du den Schalter aktiv umlegst.
Was der Gast erlebt
- Auf der Terminseite steht der Preis und „Vorkasse per …" mit dem Zahlungsweg, den du gewählt hast.
- Nach dem Ausfüllen des Buchungsformulars geht es zu PayPal.
- Nach erfolgreicher Zahlung ist die Buchung bestätigt und die Bestätigungs-Mail kommt.
- Bricht der Gast die Zahlung ab oder zahlt nicht, wird der nur vorgemerkte Platz automatisch wieder frei.
Wenn es nicht klappt
Die drei häufigsten Fälle – ausführlich stehen sie auf Wenn etwas klemmt:
- Der Schalter „Vorkasse" fehlt bei der Session. – Dann ist noch kein Zahlungsweg eingerichtet. Ohne PayPal oder Mollie kann PaintSlots kein Geld einziehen; siehe Zahlungen.
- Eine Buchung steht seit Stunden auf „wartet auf Zahlung". – Der Gast hat den Bezahlvorgang abgebrochen. Solche Buchungen laufen von selbst ab und geben den Platz wieder frei.
- Es wurde nichts abgebucht, obwohl Vorkasse an ist. – Prüfe, ob ein Rabattcode den Betrag vollständig gedeckt hat. Dann wird die Buchung ohne Zahlung bestätigt, und das ist richtig so.