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Freie Zeitwahl richtig verstehen

Drei Punkte, an denen sich fast jeder einmal verrechnet. Wer sie kennt, legt die freie Zeitwahl beim ersten Versuch richtig an.

Die drei Dinge, die man wirklich verstanden haben muss

1. Die Platzzahl ist eine Gleichzeitig-Grenze, keine Tagessumme

Das ist der wichtigste Punkt. Bei 20 Plätzen können über den Tag deutlich mehr als 20 Gäste kommen – nur nie mehr als 20 zur selben Zeit.

Rechenbeispiel (20 Plätze, 2,5 Stunden pro Besuch, keine Nachbereitungszeit):

UhrzeitWas passiertNoch frei
14:0012 Gäste beginnen8
15:00die 12 sind noch da8
16:30die ersten 12 sind fertig20

Am Ende des Tages können so 40, 50 oder mehr Gäste da gewesen sein – ohne dass jemals mehr als 20 gleichzeitig im Studio waren.

2. Die Nachbereitungszeit sieht der Gast nicht

Sie verlängert nur, wie lange der Platz belegt bleibt – nicht den Besuch. Beispiel: 2,5 Stunden Besuch plus 30 Minuten Nachbereitung heißt, der Gast ist von 14:00 bis 16:30 Uhr da, und der Platz ist bis 17:00 Uhr blockiert. Im Rechenbeispiel oben wären die 20 Plätze also erst um 17:00 Uhr wieder komplett frei.

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Nimm die Zeit, die dein Team wirklich braucht, um den Tisch abzuräumen und neu einzudecken. Lieber 15 Minuten zu viel als gehetzte Übergaben.

3. Die letzte Startzeit ergibt sich von selbst

PaintSlots achtet darauf, dass der Besuch noch in deine Öffnungszeit passt. Bei einem Fenster von 14:00 bis 22:00 Uhr und 2,5 Stunden pro Besuch ist 19:30 Uhr die letzte wählbare Startzeit. Die Nachbereitungszeit darf nach Ladenschluss liegen – aufgeräumt wird ohnehin zum Schluss.

Was deine Gäste sehen

Statt eines einzelnen „Jetzt buchen"-Knopfes erscheint ein Raster mit Uhrzeiten, und an jeder steht, wie viele Plätze dort noch frei sind. Ausgebuchte Zeiten sind ausgegraut. Nach dem Klick geht es direkt ins Buchungsformular – die gewählte Zeit steht oben und lässt sich dort ändern.

Was du in der Verwaltung siehst

  • Terminübersicht: „27 Gäste · Spitze 18/20" – links, wie viele Gäste an dem Tag kommen, rechts die höchste gleichzeitige Belegung. Die Ampelfarbe richtet sich nach der Spitze.
  • Termin-Detailseite: ein Tagesverlauf mit einem Balken je Startzeit – du siehst auf einen Blick, wann es voll wird.
  • Teilnehmerliste: eine Spalte „Kommt um", sortiert nach Ankunft.
  • Arbeitszettel: Gäste nach Ankunftszeit gruppiert, oben Gäste am Tag und die Spitze.

Wenn die Rechnung nicht aufgeht

  • „Es sind weniger Plätze frei, als ich erwartet habe." – Die Platzzahl ist eine Gleichzeitig-Grenze, keine Tagessumme. Wer um 14:00 startet, belegt seinen Platz bis zum Ende seines Besuchs.
  • „Die letzte Startzeit ist früher als mein Zeitfenster." – Das ist richtig so: Ein Besuch muss innerhalb des Fensters auch enden. Bei 22:00 Schluss und zwei Stunden Dauer ist 20:00 die letzte Startzeit.
  • „Zwischen zwei Gästen ist eine Lücke, die ich nicht gesetzt habe." – Das ist die Nachbereitungszeit. Der Gast sieht sie nicht, der Kalender schon.